Neuseeland: Tarzan und Jane

Donnerstag, 17.12.2009

Tarzan und Jane

Unser Frühstück nahmen wir auf einer Picknickdecke am Strand ein, was die neuseeländischen Einwohner zu netten Kommentaren veranlasste. Danach durfte Felix endlich freestylen, was er auch fünf Minuten tat, wonach ihm alles weh tat. Trotzdem hatte er schon die Tour von Lutz, David und Steffi zur Spitze des in das Meer hineinragende Lion Felsen verpasst. Der Rückweg vom Felsen gestaltete sich für die drei Abenteurer als schwierig, da die Flut den Rückweg fast komplett abgeschnitten hatte. Freeestyler Steffi Muni Lion Muni Beim darauffolgenden Schwimmen peilten Felix und David die Anweisungen des Lifeguards nicht, zwischen den im für Schwimmer abgesteckten Bereich zu bleiben, was diesen fast zur Weißglut brachte. Beim darauffolgenden Autopacken verstanden wir endlich, warum Felix auf Anweisungen nur selten reagierte: Er verstand unsere Sprache nicht und hörte stattdessen nur “Blibla blublibla bliblubla”. Wir fuhren auf einer schönen Dschungelschotterstraße durch den Colomandel Forest, wo wir kurz anhielten, weil David seinen Traumbaum fand. Er verschwand im Dschungel und kurz darauf hörten wir ein Stöhnen aus dem Wald. Unsere erste Vermutung war, dass er endlich Jane gefunden hatte. Dies stellte sich jedoch als falsch heraus, es waren keine Schreie der Lust, sondern des Schmerzes, während er an einer 15 Meter hohen Liane hochkletterte. LianeGegen frühen Abend trafen wir als einzige Gäste auf einem Holiday-Campingplatz ein und brachen gleich darauf zu einem kleinen Wasserfall auf, der auch dafür bekannt sein sollte, dass dort ein Volk siedelt, welchem Kleidung unbekannt ist. Abends wurde unser Van gebührend auf den Namen Willi getauft.

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